Auf dem Gelände der Bergischen Diakonie ist die neue Photovoltaikanlage nach sechsmonatiger Bauphase im Frühjahr fertiggestellt worden. Mehr als 1.000 Solarmodule auf insgesamt elf Dächern erzeugen seitdem erneuerbaren Strom direkt vor Ort. Damit können künftig rund 40 Prozent des Stromverbrauchs der Bergischen Diakonie durch Solarenergie gedeckt werden. Gleichzeitig lassen sich jährlich rund 130.000 Kilogramm CO₂ einsparen.
Auch die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wurde nun in das Gesamtkonzept integriert. Vier neue Ladepunkte sind an das interne Stromnetz angebunden und können ebenfalls mit dem erzeugten Solarstrom versorgt werden. Damit werden Stromerzeugung, Gebäudeversorgung und Elektromobilität zu einem abgestimmten Energiesystem miteinander verknüpft.
Eine Besonderheit des Projekts ist die intelligente Einbindung der Photovoltaikanlagen in das interne Stromnetz des Areals. Dadurch kann der erzeugte Solarstrom gebäudeübergreifend genutzt und bedarfsgerecht dort eingesetzt werden, wo aktuell Energie benötigt wird. Auf diese Weise wird der Eigenverbrauch erhöht und die vor Ort erzeugte Energie möglichst effizient genutzt.
„Mit der Fertigstellung der Anlage ist ein wichtiges gemeinsames Energieprojekt erfolgreich abgeschlossen“, sagte Mai Angerhausen, Leiterin Energiewirtschaft der Stadtwerke Wülfrath. „Mit dem Projekt verbinden wir nachhaltige Stromerzeugung, Gebäudeversorgung und Elektromobilität miteinander. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Energieversorgung und zur Reduzierung unserer CO₂-Emissionen“, ergänzte Timo Leitloff, Abteilungsleitung Liegenschaftsmanagement der Bergischen Diakonie.
Die Stadtwerke Wülfrath haben das Projekt gemeinsam mit weiteren Partnern umgesetzt. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Installation der Anlagen. Ebenso gehören das kontinuierliche Monitoring und die Wartung bis hin zur Direktvermarktung dazu. Damit werden die Voraussetzungen für einen langfristig zuverlässigen und effizienten Betrieb der Photovoltaikanlagen geschaffen.
Interesse an einer eigenen PV-Anlage?
Wer selbst eine Photovoltaikanlage kaufen oder pachten möchte, kann sich bei Neander Energie, der Tochterfirma der Stadtwerke Wülfrath, über die Möglichkeiten informieren. Neander Energie unterstützt Interessierte mit maßgeschneiderten PV-Lösungen für das eigene Zuhause. Bei einer Inbetriebnahme noch im Jahr 2026 besteht zudem die Möglichkeit, sich die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren zu sichern. Wer Interesse an einer eigenen PV-Anlage hat oder prüfen möchte, ob das eigene Dach dafür geeignet ist, kann sich direkt an Neander Energie wenden.
